Mai 8
Re: Ich liebe PHP! - PHP 4.2 mit Support für Apache 2
liebePHP ist ist ein konzeptlos zusammengestricktes Etwas.
> Stimmt. Organisch gewachsen, mit allem möglichen ausgestattet, was
> man auf ‘nem Webserver so brauchen kann, in der Syntax (wie praktisch
> alles heutzutage :^) aus C hervorgegangen (oder “simplified C ”
> meinetzwegen).
PHP war am Anfang in Präprozessor, der nur für einfache dynamische
Seiten vorgesehen war. Komplexere Features wie Objektorientierung
waren nie vorgesehen.
Wäre PHP von Anfang an als OO-Sprache designed gewesen, müßte man
heute nicht dagegen kämpfen, daß sich Arrays, die mit Objekten
gefüllt sind anders verhalten, als Arrays aus Strings.
> > Die Sprache ist grausam schlecht,
> Der PHP-Coder sollte idealerweise einer sein, dem es quasi _egal_
> ist, in welcher Sprache er seine Algorithmen und Funktionen schreibt.
> Wer sauberes Zeugs codiert, kann das auch in PHP.
Kann man.
Meine Erfahrung ist allerdings die, daß man nur dann auch unter
Zeitdruck sauber programmiert, wenn einen die Sprache und nicht der
Kunde zwingt.
> > Wer tut sich sowas freiwillig an?
> PHP ist extrem erweiterungsfähig. Wer wirklich mehr braucht, als die
> Standards hergeben, kann sich seine eigene PHP-Extension schreiben
> (die natürnich in C, nicht in PHP). Wir haben so den Zugriff auf
> eine CoBOL-.DLL realisiert.
Stimmt.
Mittlerweile habe ich auch alte, in PHP geschriebene Seiten um Ruby
ergänzt. Einfach mit readfile eingebunden. Nicht elegant, spart aber
graue Haare.
> Was will man mehr von einem Werkzeug für Webserver-gestützte
> Programme?
Eine Objektorientierung, die diesen Namen verdient (fehlt auch bei
Perl).
Ciao
Mattias