Jul 15
Re: Liebe Unterhaltungsindustrie - Filmwirtschaft startet Abschreckungskamp…
liebehr schöner Beitrag!
>
> Hätte hier noch ein feines Finanzierungsmodel für die Kulturindustrie
> (um von Tauschbörsennutzer Geld zu kassieren, nicht von den “echten”
> Massenkopierern):
>
> 1) Findet die Anbieter der Downloads raus
> 2) Findet die raus, die gezogen haben
> 3) Verklagt beide. Und zwar zu folgenden Strafen:
> - Der, der gezogen hat, zahlt pro Film sagen wir das 1 1/2 fache
> was er in einer Videothek für zwei Tage gezahlt hätte. Wenn er den
> Film öfters schaut, würde er die DVD kaufen oder ihn eh nicht
> bezahlen.
Im Prinzip ist Deine Idee nett, nur müssten auch noch die Kosten für
das Extra Herausfinden der Leute bezahlt werden. Das heisst der
Sauger und Anbieter müssten wohl jeweils nochmal 10-20 Euro extra
berappen. Im Endeffekt wäre die Filmindustrie auch mit diesem
Vorgehen einverstanden.
Wenn sich 80000 Leute einen Film saugen, dann finden sie 40000 Mal
die zwei von Dir beschriebenen Leute aus, würden 80000 Mal die 10
Euro Finde-Gebühr kassieren und 80000 Mal sogar noch 50% mehr Geld
kassieren, als sie in der Videothek bekommen hätten. Für einige
Anbieter könnte es schlimmer ausgehen, weil sie eventuell hunderte
Male einer der zwei rausgefundenen Leute sind.
> So sind alle relativ glücklich. Die Strafen sollten einigermassen
> moderat bleiben, also niemanden in den Ruin treiben. Ihr macht noch
> Kohle dran, und zwar mehr, als im Verleih.
Jo, also die Filmindustrie könnte damit tausende Arbeitsplätze
schaffen und würde daran verdienen, also insofern könnten sie damit
einverstanden sein. Es heisst dann jedoch für die Downloader, dass es
günstiger wird einen Videofilm zu leihen als zu saugen, wenn die
Industrie dieses Verfahren regelmäßig anwendet.