Jul 19
liebe - Zur Seligsprechung von Agnes Gonxha Boja…
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> > > Du wirfst mit diffusen Begriffen um Dich. Was meinst Du mit Geist.
> > > Was genau unterscheidet uns von den Affen.
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> > Also mit Fleisch meine ich das, was vorher “Biologie” genannt wurde.
> > Jener Part, der mal Futter für die Würmer ist und den irdischen
> > Freuden verhaftet ist, im Gegensatz zum unsterblichen Geist. Damit
> > meine ich nicht so sehr Intelligenz oder so, sondern eben die
> > spirituelle Seite des Menschen.
> > Tiere haben keinen Geist, sie sind so gesehen nur fleischlich…
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> Zusätzliche unklare Begriffe:
> “irdische Freuden”
> “unsterblicher Geist”
> Neue nicht nachvollziehbare Aussage:
> “Tiere haben keinen Geist”
Ok, mit irdischen Dingen meine ich die üblichen Verdächtigen:
Fressen, Ficken, Saufen. Aber auch: Habgier, Hass, Zorn, Furcht etc.
pp. Derlei Dinge entstehen aus dem “Fleisch”, der “Biologie”.
Beispiel Habgier: man möchte möglichst viel an sich raffen, um sich
abzusichern und für alle Zeiten was zu haben. Ein rein fleischliches
Bedürfnis, denn aus der Sicht des Geistes gibt es eigentlich keinen
Grund, materielle Dinge an sich zu raffen. Sie sind vergänglich, der
Geist aber ist ewig, unsterblich (wenn man den Geistbegriff des
Christentums zugrundelegt).
> > Es geht eher um eine Zustandsbeschreibung des Menschen, der von
> > seiner Bestimmung her in meinen Augen ein geistiges Wesen ist
> > (Ebenbild Gottes), jedoch allzusehr im Fleisch verhaftet ist.
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> Immer noch unklar was heisst für Dich “geistiges Wesen”. Oder “im
> Fleisch verhaftet”.
Geistiges Wesen heisst, dass wir in der Lage sind, Gott zu erfahren
und Gemeinschaft mit ihm zu haben; weitergehend dass wir nicht nur
dazu in der Lage sind, sondern dass es in meinen Augen sogar unsere
Bestimmung ist. Ohne Gott bleibt unser geistiges Wesen verkümmert und
unbefriedigt, so wie eine Pflanze mit wenig Licht, Dünger und Wasser
nicht richtig gedeihen kann.
Im Fleisch verhaftet bedeutet für mich, dass wir mit einem
verkümmerten Geist von unserem Fleisch beherrscht werden. Wieder
Beispiel Gier: weil ich daran zweifle, das Gott schon für mein
Auskommen sorgen wird, bzw. dass wenn ich verhungere, ich endgültig
tot sein werde, muss ich raffen, raffen, raffen.
> > Na also eine nichtexistente Macht die alles richten soll ? Das Ideal
>
> > Nun gut, ich war früher selber Atheist. Mehr aus Jux
>
> Na das ist jetzt aber ein schlechter Scherz.
Ja, irgendwie schon…
> > und um die Sache
> > ein für alle mal zu klären habe ich mich bekehrt und mich auf die
> > Suche nach Gott gemacht…
> > … Was für mich gilt, gilt für
> > Dich auch: das Versprechen, dass wer ehrlich sucht auch finden wird.
>
> Stimmt, ich habe schon vor langer Zeit gefunden es gäbe keinen Gott
>
Naja, mir scheint es nicht als hättest Du ihn gesucht, sondern
einfach vorher beschlossen, dass er nicht existieren kann.
> > > Ich kann von dieser endlosen Suche nur abraten. Suchet lieber nach
> > > Erfahrung, Glück und Liebe… Oder was immer euch interessiert (Gott
> > > ?) …
> >
> > Endlose Suche? Oh nein…wie gesagt, ich spreche hier über eine recht
> > reale Erfahrung und keine abstrakte Ideologie. Gott will ja, dass
> > sich jeder zu ihm wendet, also warum sollte er Dich in der Wüste
> > herumirren lassen?
>
> “Gott will ja” … “warum sollte er”
jaaa…warum wohl? Weil Gott die Menschen liebt. Ich spreche von
einer Liebe, die alles überwindet, so kenne ich sie. Liebe heisst
aber auch Mitgefühl und Barmherzigkeit, daher, um an den Anfang
zurückzukommen, sage ich dass es in meinen Augen unmöglich ist, die
Liebe Gottes zu erfahren und gleichzeitig seinem Nächsten Schaden
zuzufügen. Gottesliebe und Nächstenliebe gehören untrennbar zusammen!